Pia Jakob-Bock – Social Media Manager – SoCom Informationssysteme GmbH

Unser Q&A Format mit Fragen zu Learnings aus der Krise und momentanen Best Practices. Jetzt kostenfrei für die IMD2021 anmelden und Beiträge von Topspeakern aus der Branche miterleben und mehr Fachinterviews freischalten. IMD2020  SpeakerBrands (Auszug):

Covid-19 Learnings & Best Practices

Hier unser Interview mit Pia zu aktuellen Erfahrungen mit der Corona-Pandemie.

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IMD: Bitte stell Dich für die, die Dich nicht kennen, kurz vor. Wer bist Du, was machst Du bzw Ihr?

Mein Name ist Pia Jakob-Bock, ich bin bei der SoCom Informationssysteme GmbH im Bereich Social Media unterwegs. Als Softwaredienstleister in der Textilservicebranche stellen wir bei SoCom ein durchaus erklärungsbedüftigtes B2B-Produkt her: Business Software-, App- und Web-Lösungen für Großwäschereien, die sämtliche Prozesse der Produktion abbilden. Mit unseren Lösungen "begleiten" wir Wäschestücke auf ihrem ganzen Weg, von der Abholung benutzter Stücke z.B. in Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen, Hotels oder auch Unternehmen über den Waschprozess, bei dem wichtige Informationen mit Hilfe unserer Lösungen einsehbar sind, bis zur Wiederauslieferung und der Abrechnung. Unsere Lösungen können aber noch weit mehr und sind so nicht nur auf mehreren Kreuzfahrtschiffen und bei der wohl bekanntesten arabischen Fluggesellschaft im Einsatz, auch in zahlreichen Krankenhäusern und namhaften Hotels finden sich saubere Betten und Kleidungsstücke. Wir unterstützen unsere Kunden dabei, Ihre Prozesse zu vereinfachen.


IMD: Alles klar. Was waren Deine/Eure Erfahrungen in den letzten Monaten? Was hat sich durch Corona verändert?

Wenn man wie wir Produkte vertreibt, die auf Grund ihrer Komplexität erklärungsbedürftig sind – ein Komplettpaket an Lösungen, dass sich nahtlos in alle Geschäftsprozesse und die Produktion der Textilpflegebranche integrieren lässt, kann man leider optisch nur schlecht auf einen Blick erfassen – ist der direkte Kontakt zu Kunden und Interessenten unerlässlich. Physische Kontakte wurden beinahe unmöglich – für uns ein deutliches Zeichen, dass unsere digitalen Ansätze noch weiter ausgebaut werden sollten. So haben wir beispielsweise im Frühjahr mit Webinaren für unsere Kunden begonnen, um Schulungen digital und lokal unabhängig zugänglich zu machen.
Aber auch im Social Media Bereich haben wir unsere Angebote angepasst , z.B. durch Produktvorstellungen in Videoform oder Beitragsserien zu einzelnen Produkten. Alles mit dem Ziel, unsere Kunden in dieser schwierigen Zeit mit den Informationen zu versorgen, die deren Arbeitsalltag gerade im Zusammenhang mit Corona noch erleichtern sollten, denn saubere Wäsche, besonders im Gesundheitssektor, ist im Zusammenhang mit Corona thematisch noch bedeutender geworden.
Außerdem haben wir die digitalen Anforderungen der Coronazeit genutzt, unsere Website durch einen Refresh und den Wechsel zu einem anderen CMS noch informativer zu gestalten und unseren Kunden und Interessenten so Informationen noch einfacher zugänglich zu machen.
Eine große Veränderung hat die Coronapandemie außerdem bei unseren Produkten gestartet: All unsere Lösungen sind nun auch in einem Mietmodell verfügbar. So wollen wir unseren Kunden, die von der Pandemie finanziell hart getroffen wurden, die Möglichkeit zu gesteigerter Digitalisierung und technischem Fortschritt bei möglichst geringen monatlichen Kosten bieten. So können wir trotz angespannter wirtschaftlicher Lage unsere Kunden weiterhin dabei unterstützen, ihre Aufgaben bestmöglich bewältigen zu können.


IMD: Frage 3: Was sind Deine größten Learnings aus dieser Zeit? Hast Du Tipps für unser Publikum?

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Für mich persönlich nehme ich mit, dass digitale Angebote nach wie vor in den meisten Bereichen noch weiter ausgebaut werden können und müssen, nicht nur in unserem Unternehmen, sondern in sämtlichen Bereichen des täglichen Lebens und der Berufswelt. Wir werden als Unternehmen z.B. weiterhin verstärkt auf Videos und digitale Schulungsmethoden setzen.
Trotz allem sind persönliche direkte Kontakte vor Ort aber nicht absolut ersetzbar. Telefonate, Videocalls und zahlreiche Mails können das zwar eine zeitlang überbrücken und bringen uns sicher auch nach der Pandemie schneller miteinander in Verbindung – ein echter physischer Kontakt wird aber auch weiterhin jeder Geschäftsbeziehung gut tun.

https://www.socom.de