Norman Rohr – SVP Marketing & Communications – Uberall

Unser Q&A Format mit Fragen zu Learnings aus der Krise und momentanen Best Practices. Jetzt kostenfrei für die IMD2021 anmelden und Beiträge von Topspeakern aus der Branche miterleben und mehr Fachinterviews freischalten. IMD2020  SpeakerBrands (Auszug):

Covid-19 Learnings & Best Practices

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Hier unser Interview mit Norman zu aktuellen Erfahrungen mit der Corona-Pandemie.


IMD: Bitte stell Dich für die, die Dich nicht kennen, kurz vor. Wer bist Du, was machst Du bzw Ihr?

Als Senior Vice President leitet Norman Rohr die globalen Marketingaktivitäten bei Uberall. Er ist Experte für Kommunikation, Strategie und Vertrieb mit einer Leidenschaft für B2B-Unternehmen, die er nicht zuletzt bei Google und Pixability entwickelt hat. Wenn Norman sich ausnahmsweise mal nicht mit den führenden Marketingtrends beschäftigt oder als Angel Investor Startups fördert, erkundet er auf Long-Distance-Radtouren die Welt.


IMD: Alles klar. Was waren Deine/Eure Erfahrungen in den letzten Monaten? Was hat sich durch Corona verändert?

Die Krise hat die Digitalisierung von Brands enorm beschleunigt, gerade für solche mit lokalen Standorten. Viele von ihnen haben während des Lockdowns einen nie dagewesenen Anstieg ihrer Online-Umsätze erlebt. Auch, wenn das die Verluste im Offline-Geschäft während des Lockdowns nicht aufgewogen hat, ist das ein starker Indikator für die zukünftige Entwicklung von Business und Marketing. Viele Verbraucher haben sich an eine neue Art des Konsums gewöhnt. Die starke Verlagerung hin zum Online-Geschäft führt vor allem dazu, dass sich Konsumenten natürlicher denn je zwischen der On- und Offline-Welt bewegen.
Mit der Corona-Krise haben viele Brands ein neues Terrain betreten: War am Anfang noch nicht genau klar, in welche neuen Technologien sie investieren sollen, fokussierten sie sich schon bald auf Lösungen, die die Verbindung ihres On- und Offline-Geschäfts stärken.


IMD: Frage 3: Was sind Deine größten Learnings aus dieser Zeit? Hast Du Tipps für unser Publikum?

Was die Krise uns gelehrt hat: Unternehmen müssen ganz nah beim Menschen sein, um als Marke in guter Erinnerung zu bleiben. Wie nie zuvor brauchen Konsumenten heute Klarheit und Sicherheit – und Marken müssen hierfür Empathie zeigen und leben. Das beginnt bei scheinbar banalen Dingen: Wenn Kunden online nach aktuellen Hinweisen zu Ihrem Geschäft in der Nähe suchen, bekommen sie diese auch? Reagiert ein Unternehmen bei Kundenfragen und unterstützt es seine Community in schwierigen Zeiten? Diese Aspekte der Kundenkommunikation und -Interaktion sind deutlich wertvoller, als kurzfristig Profite aus der Krise zu schlagen: Erst wenn eine Marke ihr menschliches Gesicht zeigt, schafft sie eine nachhaltige Grundlage für Kundenkommunikation und Brand Experience – auch über die Krise hinaus.

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