Martina Troyer – Marketing Manager – MightyCare Solutions GmbH

Unser Q&A Format mit Fragen zu Learnings aus der Krise und momentanen Best Practices. Jetzt kostenfrei für die IMD2021 anmelden und Beiträge von Topspeakern aus der Branche miterleben und mehr Fachinterviews freischalten. IMD2020  SpeakerBrands (Auszug):

Covid-19 Learnings & Best Practices

Hier unser Interview mit Martina zu aktuellen Erfahrungen mit der Corona-Pandemie.


IMD: Bitte stell Dich für die, die Dich nicht kennen, kurz vor. Wer bist Du, was machst Du bzw Ihr?

Mein Name ist Martina Troyer, im Netz bekannt unter @netzgewandt, denn so heißt mein Medienbüro, mit dem ich seit 12 Jahren freiberuflich als Online-Redakteurin, Online- & Social Media Marketing-Managerin tätig bin. Seit Juli 2020 bin ich zusätzlich festangestellt als Marketing Managerin in der IT tätig, bei MightyCare Solutions GmbH, einem IT-Systemhaus und Beratungsspezialisten für Virtualisierungs- und Cloud-Prozesse. Dabei unterstützen und begleiten wir vor allem Enterprise-Unternehmen bei der Digitalen Transformation auf ihrem Weg in die Cloud und darüber hinaus. Dort baue ich das Branding auf und aus. Außerdem unterstütze ich durch mein Know-How im Bereich Online Reputation Management, Social Media und Content Marketing die strategische Ausrichtung und Positionierung im IT-Umfeld. Sehr spannend und herausfordernd, da ich genau so arbeiten kann, wie ich es mir gewünscht habe: in agilen Prozessen eines hochmotivierten Teams, in einem zukunftsorientierten Unternehmen auf Wachstumskurs.


IMD: Alles klar. Was waren Deine/Eure Erfahrungen in den letzten Monaten? Was hat sich durch Corona verändert?

Meine Erfahrungen mit Corona sind vielschichtig: Zum einen hat mich persönlich die plötzliche Sichtbarkeit von Menschen durch Online-Konferenzen und deren Home Office zu der Erkenntnis geführt: "Ich möchte nicht mehr allein im Home Office arbeiten! Ich möchte wieder mehr Team!" Teamarbeit war für mich als Netzwerkerin bei den Digital Media Women e.V., einem Verein, der sich für mehr Sichtbarkeit von Frauen in der Online-Branche einsetzt, vorher schon deutlich mehr remote & online geprägt. Online-Kollaboration und -Konferenzen über digitale Tools wie Trello oder Zoom längst Alltag geworden. Das führte dann zu meinem Drang nach einer Festanstellung und dazu, mal wieder das Gespräch in der Kaffeeküche mit Kollegen zu führen, sich regelmäßig austauschen zu können und voneinander zu lernen. Also vom Prozess her eher genau andersherum als es viele andere erlebt haben. Aber passend zur Corona-Zeit, wo alte Denkmuster nicht mehr funktionieren und sich damit Chancen ergeben haben, wenn man bereit ist für Veränderung und sich einfach mal traut gegen den Strom zu schwimmen.


IMD: Frage 3: Was sind Deine größten Learnings aus dieser Zeit? Hast Du Tipps für unser Publikum?

Aus meinem Umfeld wurde mir gespiegelt, dass die Veränderungen hin zu mehr online und Home-Office zwei Gesichter hatten: Mehr Vertrauensarbeit, aber auch mehr Stress, da das Arbeiten von zu Hause auch bedeutet, dass man die Zeit vergisst. 24/7 ist für viele Freelancer/Freiberufler eine längst gelernte Arbeitsroutine. Beeindruckt haben mich aber die Schnelligkeit, mit der neue Arbeitsmodelle und Sichtweisen in Unternehmen zu Innovationen geführt haben. Diese Erkenntnis wird bleiben und geht nicht mehr weg – so denke ich. Wichtig wird sein, dass wir zu einem Mittelweg finden, der die Bedürfnisse von Unternehmen und Mitarbeitern in neuen agilen Arbeitsweisen vereint. Mein größtes Learning aus dieser Zeit? Habe Mut zur Veränderung. Das ist nicht nur Innovationstreiber, sondern wird dank der Erfahrungen aus der Corona-Zeit ein Dauerbrenner werden. Lebenslanges Lernen, Neugierde und Offenheit für Veränderungsprozesse. Dieses Mindset braucht es meiner Meinung nach, um in einer von Verunsicherung geprägten Welt innovativ zu bleiben. Vertraue also auf das, was Du kannst und bleibe aufgeschlossen für Veränderung. Stelle Dich den Herausforderungen und nehme auch Rückschläge in Kauf. Hinterfrage Dich und Deine Umwelt, auch wenn es manchmal unbequem ist. So bleibst Du in Bewegung ("agil"). Und – last not least – bleibe lernbereit und positiv, lasse Dich nicht in Panik versetzen. Suche Dir Unterstützung oder einen Coach, der Dich begleitet. Wenn Du magst, sprich mich gern an, denn ich unterstütze nebenberuflich unter netzgewandt.de weiterhin vorwiegend Einzelselbständige dabei, online "sichtbarer" zu werden und innovative Ideen für ihr Business zu entwickeln, in einem agilen 1:1-Online-Coachingprozess, der Dir helfen kann, diese herausfordernde Zeit positiv für Dich und Deine Weiterentwicklung zu nutzen. Viel Erfolg auf diesem Weg wünsche ich! Bleibt positiv!

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