Arno Fischbacher – Inhaber – Fischbacher KG

Unser Q&A Format mit Fragen zu Learnings aus der Krise und momentanen Best Practices. Jetzt kostenfrei für die IMD2021 anmelden und Beiträge von Topspeakern aus der Branche miterleben und mehr Fachinterviews freischalten. IMD2020  SpeakerBrands (Auszug):

Covid-19 Learnings & Best Practices

Hier unser Interview mit Arno zu aktuellen Erfahrungen mit der Corona-Pandemie.


IMD: Bitte stell Dich für die, die Dich nicht kennen, kurz vor. Wer bist Du, was machst Du bzw Ihr?

Arno Fischbacher, Redenscoach für CEOs
Servus!

Du musst auch manchmal Reden halten? Die meisten Reden schaffen CEOs aus dem Stegreif.
ABER: Jedes Jahr gibt es DIESE EINE REDE, DIE WIRKLICH WICHTIG ist. Und die kann man nicht “mal eben aus dem Ärmel schütteln”.
Dafür muss man sich AKRIBISCH VORBEREITEN. Das gilt für den Inhalt, als auch für die Performance auf der Bühne.
Denn eine Rede ist nichts anderes, als eine Performance.

Meine Kunden sind CEOs von ganz kleinen und ganz großen Unternehmen. Und manchmal müssen sich CEOs für eine WIRKLICH wichtige Rede vorbereiten. Das Motto: “Failure is not an option”.

Sie wissen bereits, was sie sagen wollen. Aber WIE sie es sagen, macht den Unterschied. Ein gähnender Saal. ODER ein Publikum, das vor Spannung kaum das nächste Wort erwarten kann.

Das geht nur mit den richtigen Worten, mit Überzeugung und Selbstbewusstsein.
So folgt dir dein Team überall hin.

DAS ist meine Spezialität.

Also: Möchtest Du eine Rede halten, die nett ist? ODER möchtest Du eine Rede halten, an die sich Deine Belegschaft noch Jahre später erinnern wird? Zweitens? Ja. So habe ich Dich auch eingeschätzt.

Also: Einfach Nachricht schicken. Mit meiner Hilfe wirst Du Deine Rede ROCKEN.
Dein ARNO.
Redenscoach für CEOs

Wenn Du auch noch wissen willst, welche Bücher Du von mir lesen kannst, welche Workshops bekannte Unternehmen bei mir buchen, oder weshalb ich stimme.eu, das Europäische Netzwerk der StimmexpertInnen gegründet habe, dann schau einfach doch auf https://arno-fischbacher.com


IMD: Alles klar. Was waren Deine/Eure Erfahrungen in den letzten Monaten? Was hat sich durch Corona verändert?

Geht Redens-Coaching auch online? Kann man so "softe" Themen wie Körpersprache, Stimme und Performance überhaupt über Kamera und Bildschirm coachen und trainieren?

Diese Frage hat sich im März für mich nicht gestellt. Aus meinem gut ausgestatteten Coachingstudio in Salzburg arbeite ich schon seit Jahren remote. Zwar hätte ich nie im Leben mit so einem Lockdown gerechnet, es hat sich aber 100%ig gelohnt, rechtzeitig die Infrastruktur aufzubauen.

Für mich als Redenscoach für CEOs war und ist das eine selbstverständliche Voraussetzung, um meinen Kunden die persönliche Unterstützung auch anbieten zu können, wenn die Zeit vor einem Auftritt oder einem TV-Termin knapp ist und keine Zeit für Flugreisen bleibt.

Wie haben meine Kunden reagiert?
Für meine Coaching-Kunden war das keine echte Umstellung, siehe oben. Die Prozesse laufen digitalisiert ab, d.h. sowohl Vorgespräch als auch Coachingtermine sind über digitale Kalender organisiert. Meine Kunden schätzen die zeitsparende Terminkoordination, Zoom-Links werden aus dem Kalender generiert etc. Das Follow-Up erfolgt ebenfalls digital.

Und im B2B-Seminargeschäft?
Im ersten halben Corona-Jahr wurden Soft-Skill-Themen sehr zurückhaltend gebucht. Im Vordergrund stand plötzlich wieder das gute alte Telefon in Marketing und Sales.
Generell habe ich den Eindruck, dass sich viele Unternehmen damit schwertun, die HR- und Weiterbildungs-Systeme auf die neuen Gegebenheiten umzustellen. Da sind Lernfelder offen.


IMD: Frage 3: Was sind Deine größten Learnings aus dieser Zeit? Hast Du Tipps für unser Publikum?

Als plötzlich Seminare, Workshops und Coachings nicht mehr persönlich möglich waren, hat sich alles auf die Technik gestürzt. Wochenlang war auf LinkedIn, Facebook und in den einschlägigen Medien die Seiten voll mit Techniktipps zu Zoom, Teams, Jitsi und wie sie alle heißen.

Mich hat das an viele Diskussionen über Onlinemarketing und Videomarketing erinnert: Über all dem nötigen Technikkram wird gern vergessen, dass das KO-Kriterium meist klare Positionierung – und ein klares Personal Branding heisst.

Und da kommt die persönliche Performance ins Spiel. Wie überzeugend wirkt der CEO im Video? Wie lange kann man dem Projektleiter bei seiner Präsentation zuhören? Wie selbstsicher, aber grottenschlecht moderiert der Entwickler sein Teammeeting, wieviele hundert "ähm's" etc. nerven?

Mein Praxistipp:
Vergiss nicht über all dem wichtigen Technikkram, dass der Ton die Musik macht. Dass Kommunizieren immer ein Beziehungsgeschehen ist. Dass Vertrauen in eine Leistung, ein Produkt, eine Marke nie nur aus schönen Bildern entsteht.
Stimme hat die große Macht, Vertrauen zu bilden. Starke Persönlichkeiten haben wirkungsvolle Stimmen.

Wie gut kennst Du Deine Stimme?
Interessiert? Drei Checklisten zur Macht der Stimme findest Du hier:
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