Andreas Schulz – Blogger – Ingenieurversteher

Unser Q&A Format mit Fragen zu Learnings aus der Krise und momentanen Best Practices. Jetzt kostenfrei für die IMD2021 anmelden und Beiträge von Topspeakern aus der Branche miterleben und mehr Fachinterviews freischalten. IMD2020  SpeakerBrands (Auszug):

Covid-19 Learnings & Best Practices

Hier unser Interview mit Andreas zu aktuellen Erfahrungen mit der Corona-Pandemie.

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IMD: Bitte stell Dich für die, die Dich nicht kennen, kurz vor. Wer bist Du, was machst Du bzw Ihr?

Als gelernter Maschinenbau-Ingenieur arbeite ich heute als hauptberuflich als Global Marketing Manager bei einem international tätigen Sensor-Hersteller. Seit 2014 betreibe ich in der Freizeit die Marke bzw. den B2B-Blog Ingenieurversteher. Meine Fokusthemen sind Industrie 4.0 und Künstliche Intelligenz. Neben eigenen Artikeln und Interviews werden dort regelmäßig auch Gastbeiträge veröffentlicht. Ansonten findet Ihr mich auch noch in Twitter und LinkedIn. In Kürze startet dann auch noch der Ingenieurversteher Podcast.


IMD: Alles klar. Was waren Deine/Eure Erfahrungen in den letzten Monaten? Was hat sich durch Corona verändert?

Deutschland zeichnet sich ja nicht gerade dadurch aus, bei der Digitalisierung ganz weit vorne mitzuspielen. Aber mit Corona hat sich viel verändert. Von heute auf morgen musste es gehen und man war erstaunt – es ging. Viele Menschen sind ins Home-Office gegangen und haben da mehr oder weniger weiter nahtlos gearbeitet. Ich denke, dass es der Digitalisierung in Deutschland einen großen Schub gab. Auch in den Schulen musste es auf einmal digital gehen. Aber man sah natürlich deutlich, wo in der Vergangenheit bereits gute Vorarbeit geleistet wurde und wo die Menschen "Lust auf Digitalisierung" hatten, denn das war nicht überall so. Und so werden wohl einige Menschen in unserer Gesellschaft sich wieder entspannt in Ihre Komfortzone zurückziehen, aber viele andere haben einfach "Lust auf mehr" und so wird sich der Trend zur Digitalisierung weiter beschleunigen. Besonders gefreut hat mich zu sehen, wieviel kreatives Potenzial in unserer Gesellschaft steckt, dass in verschiedensten Initiativen oder auch Hackathons unter Beweise gestellt wurde.


IMD: Frage 3: Was sind Deine größten Learnings aus dieser Zeit? Hast Du Tipps für unser Publikum?

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Mein größtes Learning war zu sehen, dass es geht, wenn es sein muss. Selbst die Politik, die ja nicht immer für agiles Arbeiten bekannt ist, war plötzlich in der Lage, Gesetze innerhalb weniger Stunden im Parlament zu verabschieden. Wir haben in kürzester Zeit auf einmal unterschiedlichste digitale Tools wie zoom oder teams genutzt – und es ging. Dieser Trend wird sich nicht umkehren. Digitalisierung und digitale Tools sind nicht das Allzweckheilmittel – weder im Beruf noch in Schule und der Freizeit. Eine persönliche Begegnung hat immer noch eine ganz besondere Wertigkeit und Wichtigkeit. Aber digitale Tools sind nun fester Bestandteil in unserem Leben und eine wunderbare Ergänzung. Wir werden zukünftig kritsch(er) hinterfragen, ob ich für einen Termin noch reisen muss, oder man das nicht auch online erledigen kann. Das wird die Effizienz der Arbeit erhöhen, Kosten sparen und auch einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz leisten.

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